December 7, 2025
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Genau deshalb sind wir von Intelevo Finance Insights heute hier, um mit dir einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Wir wollen gemeinsam checken, ob dieses Jahr dein Sprungbrett zum Traumhaus oder zur cleveren Geldanlage sein könnte. Oder ob es vielleicht doch schlauer ist, noch ein bisschen die Füße stillzuhalten. Es ist eine riesige Entscheidung, die gut überlegt sein will, und ich bin dein Immobilien-Buddy, der dir dabei hilft, den Durchblick zu bekommen!
Fangen wir mal mit dem Elefanten im Raum an: den Zinsen. Die sind ja in den letzten Jahren ganz schön Achterbahn gefahren, oder? Nach einer langen Phase supergünstiger Kredite haben wir gesehen, wie die Europäische Zentralbank (EZB) die Zügel angezogen hat, um die Inflation in den Griff zu bekommen. Das hat natürlich direkte Auswirkungen auf die Hypothekenzinsen, die du für deinen Immobilienkredit zahlen müsstest.
Gerade jetzt, im Frühjahr 2024, sehen wir eine interessante Entwicklung. Die ganz hohen Zinsspitzen, die wir Ende 2022 oder Anfang 2023 erlebt haben, scheinen sich etwas zu glätten. Viele Experten – und auch unsere Analysen bei Intelevo Finance Insights zeigen das – gehen davon aus, dass wir uns auf einem Plateau bewegen oder sogar leichte Entspannung sehen könnten. Das heißt aber nicht, dass wir wieder bei 1% Zinsen landen, das ist eher unwahrscheinlich. Aber ein stabileres Niveau ist schon mal eine gute Nachricht.
Stell dir vor, du möchtest 400.000 Euro finanzieren. Bei einem Zins von 1,5% vor ein paar Jahren lag deine monatliche Rate vielleicht bei rund 1.200 Euro (mit 2% Tilgung). Steigt der Zins auf 3,5%, schnellt die Rate schnell mal auf über 1.800 Euro hoch – das ist ein Unterschied von 600 Euro im Monat! Das ist ein Batzen Geld, der sich über die Jahre summiert. Deshalb ist es so wichtig, die Zinsentwicklung genau im Auge zu behalten. Ein halbes Prozentpunkt mehr oder weniger kann einen riesigen Unterschied für dein Budget machen.
Die Zinsen hängen von vielen Faktoren ab. Klar, die EZB-Politik ist ein großer Treiber. Wenn die EZB den Leitzins erhöht, wird es für Banken teurer, sich Geld zu leihen, und diese Kosten geben sie an uns Kreditnehmer weiter. Aber auch die Inflation spielt eine Rolle: Wenn die Preise stark steigen, versuchen die Notenbanken, dem mit höheren Zinsen entgegenzuwirken. Und vergiss nicht die globale Wirtschaftslage! Was die US-Notenbank (Fed) macht, hat oft auch Auswirkungen auf Europa, weil die Finanzmärkte global vernetzt sind. Ein starker US-Dollar oder eine Rezession in China können indirekt auch unsere Zinsen beeinflussen.
Aber hey, es gibt auch gute Nachrichten! Der Staat weiß, dass der Immobilienkauf eine riesige Investition ist und möchte Familien und Erstkäufern unter die Arme greifen. Es gibt verschiedene Förderprogramme, die dir helfen können, deine Traumimmobilie zu finanzieren und die monatliche Belastung zu senken.
Praktischer Tipp von deinem Buddy: Sprich unbedingt mit einem unabhängigen Finanzberater oder deiner Bank über diese Möglichkeiten. Die kennen die aktuellen Programme ganz genau und können dir helfen, das Beste für deine Situation herauszuholen. Manchmal sind das die kleinen Stellschrauben, die den Unterschied machen, ob der Traum vom Eigenheim realisierbar wird oder nicht.
Okay, Zinsen gecheckt. Jetzt kommen wir zum zweiten großen Punkt, der uns alle beschäftigt: die Immobilienpreise. Die Schlagzeilen waren ja in den letzten Monaten ziemlich wild, oder? Mal hieß es, die Preise fallen, dann wieder, sie stabilisieren sich. Was stimmt denn nun wirklich?
Hier ist die Sache: Es gibt nicht DEN einen Immobilienmarkt in Deutschland. Die Preise entwickeln sich regional extrem unterschiedlich. Was in München passiert, hat oft wenig mit der Situation in einer Kleinstadt in Brandenburg zu tun.
Großstädte und Ballungsräume: In Metropolen wie Berlin, Hamburg oder München haben wir in den letzten Jahren einen unglaublichen Preisanstieg gesehen. Auch wenn die Zinsen gestiegen sind und die Nachfrage etwas gedämpft wurde, sind die Preise hier oft noch auf einem sehr hohen Niveau. Wir sehen zwar in einigen Top-Lagen leichte Korrekturen oder eine Stabilisierung, aber einen echten Preissturz gibt es hier selten. Der Grund? Die Nachfrage bleibt hoch, weil viele Menschen in die Städte ziehen wollen, um zu arbeiten oder zu studieren. Das Angebot an Wohnraum ist aber begrenzt. Laut aktuellen Daten (Stand Frühjahr 2024) von renommierten Immobilienportalen und Analysediensten wie dem vdp-Immobilienpreisindex oder dem empirica-systeme-Immobilienpreisindex, haben sich die Preise in den sieben größten deutschen Städten im ersten Quartal 2024 im Vergleich zum Vorquartal stabilisiert oder sind nur minimal gesunken (im Schnitt vielleicht um 0,5% bis 1,5% je nach Stadt und Segment). Im Jahresvergleich sehen wir aber immer noch ein Plus oder eine leichte Delle, die aber die vorherigen Anstiege kaum wettmacht.
Ländliche Regionen und Speckgürtel: Hier wird’s spannend! Während der Pandemie haben viele Menschen das Landleben für sich entdeckt, was die Preise in vielen ländlichen Gebieten und den Speckgürteln der Großstädte in die Höhe getrieben hat. Jetzt, wo die Zinsen höher sind, sehen wir hier oft deutlichere Preisrückgänge. Warum? Weil die Nachfrage nachlässt und das Angebot größer ist. In einigen ländlichen Regionen, besonders in strukturschwächeren Gebieten, sind Preisrückgänge von 5% bis 10% im Jahresvergleich keine Seltenheit. Das kann eine riesige Chance für dich sein, wenn du bereit bist, etwas außerhalb der Metropolen zu suchen.
Neben Zinsen und regionaler Nachfrage spielen noch andere Faktoren eine Rolle:
Es ist interessant zu sehen, dass Deutschland im internationalen Vergleich eine etwas andere Entwicklung durchgemacht hat. Während Länder wie Kanada, Australien oder die USA in den letzten Jahren ebenfalls enorme Preissteigerungen erlebten und nun teilweise stärkere Korrekturen sehen, war der deutsche Markt lange Zeit von einer eher moderaten, aber stetigen Aufwärtsbewegung geprägt. Die aktuelle Abkühlung ist also auch eine Reaktion auf die global gestiegenen Zinsen, aber die Fundamentaldaten – wie die weiterhin hohe Nachfrage nach Wohnraum und die vergleichsweise geringe Wohneigentumsquote – geben dem Markt eine gewisse Stabilität. In vielen anderen europäischen Ländern, wie zum Beispiel Schweden oder den Niederlanden, waren die Preisrückgänge in den letzten Quartalen sogar noch ausgeprägter als in Deutschland. Das zeigt, dass unser Markt zwar nicht immun ist, aber auch nicht zu den volatilsten gehört.
Als dein Immobilien-Buddy rate ich dir:
Gerade jetzt könnte der Moment sein, in dem sich die Spreu vom Weizen trennt. Wer gut recherchiert und geduldig ist, kann echte Schnäppchen machen oder zumindest zu einem fairen Preis kaufen, der vor ein paar Jahren noch undenkbar gewesen wäre.
So, mein Freund, nach all diesen Überlegungen kommen wir zur großen Frage: Ist 2024 dein Jahr für den Immobilienkauf?
Ganz ehrlich? Es gibt gute Gründe, die dafür sprechen, aber auch ein paar Dinge, die du unbedingt beachten solltest.
Mach deine Hausaufgaben! Das ist das A und O.
2024 könnte tatsächlich ein spannendes Jahr für den Immobilienkauf sein – vielleicht sogar ein besserer Zeitpunkt als die überhitzten Jahre davor. Die Karten werden neu gemischt, und wer jetzt clever agiert, kann davon profitieren.
Dein Traumhaus wartet vielleicht schon auf dich! Aber triff die beste Entscheidung für DICH.
Bleib am Ball für deine Finanzen!
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